Rückblick

Berichte und Bilder zurückliegender Wanderungen

01.05.2013 – Einmal rund um Lampertheim
Radwanderung über den „Heimatkundlichen Pfad“ am 1. Mai 2013

Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns wieder an der traditionellen Gemarkungsfahrt des Heimat-, Kultur- und Museumsverein, wobei diesmal die 20 geschichtlichen Stationen des „Heimatkundlichen Pfads“ innerhalb der Feld- und Waldgemarkung von Lampertheim und Rosengarten abgefahren wurden. Trotz Regenwetter am Vortag, hatten sich insgesamt 37 Radler eingefunden, um die ca. 46 km umfassende Rundstrecke in Angriff zu nehmen.

Vom Heimatmuseum erreichten wir bereits nach kurzer Fahrt in der Nähe des Hollerngrabens den „Burgplatz“, unsere erste Station. Weiter ging es durch das Bruch, über die Feldgemarkung „Heide“ bis nach Neuschloß. In einer großen Schleife durch den Wald fuhren wir zum „Rennweg“ in der Nähe der Trimmstrecke und auf dem „Gescheid“, dem Grenzweg zwischen Lampertheim und Bürstadt, zum Rentnertreff „Kroneberger Eck“. Durch die Feldgemarkung „Böllenruthen“ querten wir die Ostumgehung, fuhren durch das Pfeiffertälchen“ und auf der Ringstraße zur Station „Oberlache“ an der alten B 44.

Damit hatten wir die erste Hälfte unserer Radtour mit ca. 22 km gemeistert und hielten Mittagsrast in einer Gaststätte in der Rosenaustraße.

Gegen 13:30 Uhr radelten wir über die Chemiestraße und den Küblinger Damm zur „Eisernen Hand“ an der Alten Wormser Straße und danach zum „Freischärler Grab“ am Altrhein (Kanal). Auf dem Hochwasserdamm ging es nun zur Wormser Rheinbrücke und von dort entlang der B 47 und dem Industriegleis zum Wohnplatz und der früheren Bahnstation „Lache“. Vorbei am „Köcherlinsbrunnen“ und dem Betriebsgelände der BASF fuhren wir beim Wassersportverein auf den Altrheindamm zum „Bau“ (Biedensandbrücke).

Die Fahrt zum „Kleeblatt“ auf dem Biedensand und durch die Rheinauen ersparten wir uns, da insbesondere der Zustand der Wege infolge der starken Regenfälle im Bereich der Rheinauen, das Fahrradfahren zu einem Abenteuer gemacht hätte. Damit wurde die Fahrtstrecke um ca. drei Kilometer gekürzt. Wir radelten daher auf dem Altrheindamm und später auf dem Weidweg weiter bis zur B 44 beim „Adam-Günderoth-Stadion“. Von dort ging es wieder zum Hollerngraben, wo wir kurz darauf die letzte Station des Heimatkundlichen Pfads“, die „Tuchbleiche“, in Höhe des Feldkreuzes erreichten.

Die insgesamt knapp 44 Kilometer lange Radtour stellte an die Kondition der Teilnehmer, auch aufgrund der teilweise schwierig zu befahrenen Feld- und Waldwege, doch gewisse Anforderungen. Trotzdem war es eine sehr interessante und geschichtlich aufschlussreiche Fahrt innerhalb unserer Gemarkungsgrenzen. Dazu trugen sicherlich die informative Beschilderung an den einzelnen Stationen sowie insbesondere auch die kompetenten Erläuterungen von Herrn Heinrich Karb, dem über 90-jährigen Ehrenvorsitzenden des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins, bei.

02.12.2012 – Wandern in der Vorderpfalz
Rundwanderung im Maudacher Bruch

Zu einer Rundwanderung durch das “Maudacher Bruch” lud unsere Wanderabteilung für Sonntag,02.12.2012, ein. Ausgangs- und Endpunkt unserer letzten Wanderung in diesem Jahr war die „Bezirkssportanlage“ in Ludwigshafen-Oggersheim.

Bei dem Landschaftsschutzgebiet „Maudacher Bruch“ handelt es sich um einen ehemaligen Altrheinarm, der bereits vor über 2900 Jahren entstanden ist. Im 19. Jahrhundert und bis 1920 wurde in diesem Gebiet, ähnlich wie bei uns im „Bruch“, Torf gestochen. Seit 1950 ist das „Maudacher Bruch“ für zahlreiche Freizeitaktivitäten erschlossen. Im Jahre 1980 wurden dort abgelagerte ehemalige Schuttberge (überwiegend Bauschutt aus den Kriegsjahren) rekultiviert. Auf dem ca. 30 m hohen „Monte Scherbelino“ bzw. dem „Michaelsberg“ hat man eine gute Fernsicht, muss aber auch hoch kraxeln.

Bei kühler Witterung mit ein wenig Schneefall kamen wir nach einem kurzen „Anmarsch“ ab 10.45 Uhr in eine typische Riedlandschaft mit entsprechendem sehr alten und teilweise bizarrem Baumbestand sowie vielen Wasserflächen und Gräben. Vorbei ging es an der Ornithologischen Beobachtungsstation und der Fasanerie, die etwas versteckt in dem Waldgebiet liegen und in dieser Jahreszeit bereits geschlossen sind. Nach einem kurzen Irrweg und einigen Diskussionen erreichten die insgesamt 22 Wanderer wieder die vorgesehene Route. Die Ausschilderung und Markierung des Rundweges hatte erhebliche Mängel, so dass manchmal die Wanderkarte und auch die Fantasie gefragt waren. Nach knapp einer Stunde gegen 11.45 Uhr erreichten wir die Vereinsgaststätte des TV Maudach, wo wir beim Mittagessen trocken und warm auf das Schneegestöber im Außenbereich blicken durften.

Der Rückweg ab 13.30 Uhr, mit einer noch sparsameren Markierung, verlief über einen schönen Grüngürtel, vorbei am Schuttberg „Monte Scherbelino“, entlang dem „Jägerweiher“ und „Kreuzgraben“, immer in Sichtweite der Baugrenze der Siedlung „Gartenstadt“ sowie Richtung der BAB 656. Trotz der teilweise verwirrenden Wegeführung aufgrund der zahlreichen Spazier- und Wanderwege sowie der fehlenden Markierungshilfen kamen wir ohne größere Probleme zum „Holz`schen Weiher. Unter Mithilfe eines ortskundigen Mannes, der uns auch noch auf einen Fehler in unserer Wanderkarte aufmerksam machte, gelang es uns die BAB zu queren sowie nach einer kurzen Wegstrecke gegen 15.00 Uhr wieder die Ortsgrenze von Oggersheim und auch unseren Ausgangspunkt zu erreichen. Die Markierungen in dieser wirklich schönen Landschaft sind verbesserungswürdig, aber haben die Wanderung nicht unbedingt negativ beeinträchtigt, da sehr findige Mitwanderer immer wieder dafür sorgten, dass sich Irr- und Umwege in Grenzen hielten.

Diese Wanderung auf fast ebenerdigen Wegen sowie einer weiteren beeindruckenden Landschaft in unmittelbarer Nähe unserer Heimatstadt, zeigte wieder, dass „das Gute doch sehr Nahe liegt“!

28.10.2012 – Wandern an der Bergstraße
Rundwanderung Zwingenberg, Melibokus, Auerbacher Schloss

Trotz dem kurzfristigen Kälteeinbruch mit Schneefall am Tag zuvor, nahmen 18 Wanderer bei kalten, aber sonnigen Witterungsbedingungen, das Wagnis auf sich, den 517 m hohen Melibokus zu „besteigen“. Ausgangspunkt war Zwingenberg, die älteste Stadt an der Bergstraße. Nach einem Gang durch die historische „Scheuergasse“ und den Stadtkern mit den zahlreichen Fachwerkhäusern, ging es ständig aufwärts, mit teilweise schönen Aussichten, eine kurze Strecke durch die Weinberge und bis zum „Melibokus“ durch alten Buchenwald. Dabei konnten wir die Erfahrung machen, dass auch Anstiege an der Bergstraße durchaus eine gewisse Fitness verlangen. Erschwerend kam noch hinzu, dass der Schnee auf der Höhe liegen geblieben war und auch die Feuchtigkeit von den Ästen der Bäume teilweise für Nässe von oben sorgte. Nach knapp 90 Minuten hatten wir die urige und insbesondere trockene Berghütte neben dem Aussichtsturm erreicht. Hier gab es die verdiente Rast und ein einfaches Mittagessen sowie diverse überwiegend warme Getränke.

Erst nach fast zwei Stunden ging es wieder in die Sonne und den Schneematsch, der uns zumindest auf dem ersten Teil des Abstieges durch ein schönes Waldgebiet begleitete und einen sicheren Tritt und Schritt verlangte. Nach gut einer Stunde kamen wir über die Kapelle „Not Gottes“ zum „Auerbacher Schloss“, das an diesem sonnigen Tag insbesondere von motorisierten Besuchern belagert war. Wir verzichteten auf einen Besuch und nahmen sofort die vorletzte Etappe in Angriff. Nach teilweise steilem Abstieg, jedoch ohne Schnee, gelangten wir nach gut 40 Minuten in ein schönes Villenviertel von Auerbach. An dessen Ende und nach einem kurzen Anstieg liefen wir auf dem fast ebenerdigen „Blütenweg“ durch die Weinberge mit beeindruckender Aussicht zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Zwingenberg.

Es war mit fast 4 Stunden Gehzeit und einer Strecke von ca. 14 km eine lange Wanderung, die durchaus Kondition verlangte, aber auch zeigte wie schön und abwechslungsreich unsere nähere Heimat ist.

14.10.2012 – Pfalzwanderung
Rundwanderung Hochspeyer, Diemerstein, Ruine Frankenstein

Insgesamt 16 Wanderer nahmen am vergangenen Sonntag gegen 10.00 Uhr in Hochspeyer bei noch guten Witterungsbedingungen die über 13 km lange Strecke in Angriff. Nach einem steilen Anstieg zu Beginn, erreichten wir den Eingang des Diemersteiner Tals. Danach ging es teilweise auf schmalen und einsamen Waldwegen sowie einem obligatorischen Irrweg bis zu dem kleinen Straßendorf Diemerstein. Hier bestaunten die Teilnehmer am Ortsende, die im 19. Jahrhundert erbaute „Villa Denis“ des deutsch-französischen Eisenbahnpioniers Paul-Camille Denis.

Der Ingenieur Denis nahm als Mitglied des Pfälzischen Landrats 1832 am „Hambacher Fest“ teil und machte sich mit der Unterzeichnung des Kaiserslauterer Protestes gegen die Bundesbeschlüsse bei seinem Dienstherren unbeliebt. Er baute nach einer „Auszeit“ in England und Amerika die erste deutsche Eisenbahnlinie Nürnberg-Fürth (1834-1835) sowie 1844-1849 die pfälzische Ludwigsbahn. 1852 wurde er aufgrund seiner Verdienste, insbesondere um den Eisenbahnbau, in den persönlichen Adelsstand erhoben. Er starb am 03.09.1872 in Bad Dürkheim. Heute gehört die Villa der Universitätsstiftung Kaiserslautern und wird überwiegend als Tagungsstätte genutzt.

Über der Villa auf dem Berg befindet sich die Ruine Diemerstein (Spornburg mit Ober- u. Unterburg), die im Jahr 1216 erbaut und im 30jährigen-Krieg zerstört wurde. Auf eine Besichtigung (nur eine Teilbesichtigung möglich) wurde verzichtet, da es sich um einen sehr steilen Aufstieg handelte und das Mittagessen im Gasthaus am Ortsende auf uns wartete.

Nach dem Mittagessen erklommen wir die Ruine Frankenstein auf der gegenüberliegenden Seite des Tales, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und von der eine gute Aussicht auf die nähere Umgebung bestand. Bei bereits einsetzenden leichten Nieselregen nahmen wir den über 7 km langen Rückweg in Angriff. Auf einem fast ebenen Höhenweg über den Schlossberg ging es durch ein ausgedehntes typisches pfälzisches Waldgebiet, wobei der sich verstärkende Regen uns weiter begleitete. Im letzten Teil der Strecke führte uns ein schmaler Pfad bergab zum Ausgangspunkt, den wir nach gut 2 Stunden reichlich durchnässt gegen 16.00 Uhr erreichten. Trotz dem Wettermanko war es eine erlebnisreiche Wanderung und eine Stärkung der Fitness.

23.09.2012 – 13 Lampertheimer beim Gau-Wandertag aktiv

Ausrichter der diesjährigen Herbstwanderung des Turngaus Bergstraße war die TG Biblis. Knapp 200 Wanderer aus 13 Vereinen unseres Turngaus trafen sich um 10:00 Uhr an der dortigen vereinseigenen Sporthalle. Unter ihnen auch 13 Aktive unserer Wanderabteilung, die bei bestem Wanderwetter einen angenehmen und abwechslungsreichen Tag verlebten.

Zur Auswahl standen eine ca. 10 km und eine ca. 6,5 km lange Wanderstrecke, die beide durch die Feldgemarkungen von Biblis und Wattenheim führten. Entlang der „Weschnitz“, vorbei an den beiden Kiesseen, über den weitläufigen und sehr schön angelegten Golfplatz von Wattenheim sowie die typische Riedlandschaft hatte der ausrichtende Verein eine gute Auswahl hinsichtlich der einzelnen Streckenführungen getroffen. Insgesamt 13 Mitglieder unseres Vereins beteiligten sich bei idealen Witterungsbedingungen an dieser Wanderung, wobei drei Teilnehmer sogar mit dem Fahrrad anreisten.

Nach der Wanderung konnte in der Bibliser Jahnhalle das Mittagessen eingenommen werden und der ausrichtende Verein unterhielt seine Gäste mit einem abwechslungsreichen Nachmittags-Programm. In der vorgenommen Vereinswertung belegte der Turnverein mit seinen 13 Teilnehmern den sechsten Rang. Mit insgesamt 26 Teilnehmern stellte der TV Ober-Laudenbach mit Abstand die meisten Teilnehmer. Fazit der Lampertheimer Wanderer, neben der körperlichen Bewegung, zeigte diese Streckenführung, dass auch unsere „flache“ Riedlandschaft durchaus beeindruckend und abwechslungsreich sein kann.

16.10.2011 – Herbstwanderung an der Bergstraße

Der Turngau Bergstraße hatte zu seinem traditionellen Herbst-Wandertag am 16.10.2011 nach Reisen an die Bergstraße eingeladen. Als umsichtiger Ausrichter fungierte der TV Reisen, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Ausgangs- und Zielpunkt war die „Südhessenhalle“ im Birkenauer Ortsteil Reisen.

Zusammen mit den Verantwortlichen sowie dem Bürgermeister von Birkenau konnte der Vertreter des Turngaues um 10.00 Uhr knapp 230 Wanderer aus 17 Vereinen begrüßen, die die gut ausgeschilderten 5km- und 10km-Wanderstrecken in Angriff nehmen wollten.

Neben dem herrlichen Wetter hatten die Verantwortlichen des TV Reisen sehr schöne und aussichtsreiche Wanderstrecken ausgesucht, bei der die Teilnehmer sich, insbesondere auf der 10 km-Route, an den landschaftlichen Vorzügen unserer Bergstraße erfreuen konnten. Im ersten Teil dieser Strecke, an der sich alle Lampertheimer Teilnehmer beteiligten, ging es auf gut zu belaufenden Forst- und Feldwegen teilweise steil aufwärts zuerst auf die „Hornbacher Höhe“ und über die „Rohrbacher Höhe“ sowie die „Mumbacher Höhe“ wieder zurück zum Ausgangspunkt. An diesem sonnigen und klaren Herbsttag ergaben sich großartige Ausblicke auf das obere Weschnitztal mit Lindenfels, auf die Wachenburg über Weinheim und in der Ferne auf Mannheim und den Pfälzer Wald.

Die insgesamt 14 Teilnehmer unseres Vereins erreichten zwischen 12.00 und 12.45 Uhr fit und munter wieder die „Südhessenhalle“, wo alle Teilnehmer von Helfern des ausrichtenden Vereins preisgünstig und organisatorisch lobenswert verköstigt und auch durch ein kleines Programm unterhalten wurden. Fazit: Es war ein schöner Tag.

03.10.2010 – Ober-Ramstadt

3o.11.2008 – Bad Dürkheim

07.10.2007 – Dilsberg

03.12.2006 – Bensheim-Auerbach

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