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Termine

Dezember 2017

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  • Fussball-Sportausschusssitzung (Sitzungszimmer)
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  • Abt. Fußball - E-Jugend
  • CGT Sitzung
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  • Vorstandssitzung
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Rückblick

Berichte und Bilder zurückliegender Wanderungen

12.11.2017 – Auerbacher Schloss – Borstein

TVL-Wandergruppe am Jerusalem Friedensmal bei Hochstädten

Der Wanderwart war überrascht: Am Morgen des 12.11.2017 warteten doch tatsächlich bei gruseligstem Dauerregen zehn TVL-Wanderinnen und Wanderer an der Jahnhalle auf die Abfahrt in den Odenwald. Vom Parkplatz am Auerbacher Schloss ging es dann – wetterbedingt auf verkürztem Weg – in östlicher Richtung hinüber zum Borstein bei Reichenbach zum Mittagessen und über Hochstädten wieder zurück. Ach ja: Der Odenwälder Regen hat natürlich nicht aufgehört. Dafür kam am Borstein noch ein bisschen Schnee dazu. Zehn Kilometer, die auf ihre Art Spaß gemacht haben!

30.07.2017 – Vierburgentour im Elsass

TVL-WanderInnen am Gimbelhof im Elsass

Einmal im Jahr etwas Besonderes: Nach hindernisreicher und längerer Anfahrt nach Nothweiler an der französischen Grenze, startete die 17-köpfige TVL-Wandergruppe am 30.07.2017 bei launigem Wetter hinauf zur höchsten pfälzischen Burgruine, der Wegelnburg. Zuvor gab es noch einen Abstecher auf den Aussichtsfels auf dem Kuhnenkopf. Weiter ging es dann auf französischer Seite zur Besteigung von Hohenbourg, Burg Loewenstein und Burg Fleckenstein. Das Köhlerfest an der Fleckenstein brachte dann die Zeitplanung endgültig zum Kippen, kurz entschlossen wurde die Mittagspause hierher verlegt. Zurück ging es dann über den Gimbelhof und den Col du Litschhof. Die Besteigung des Kappelsteins sowie die Besichtigung des Bergwerks fielen der vorgerückten Stunde zum Opfer. Nach 12 km und 450 Höhenmetern war aber um 18.00 Uhr am Parkplatz niemand enttäuscht!

21.05.2017 – Schriesheimer Naturfreundehaus

TV-WanderInnen am Ausgang der Spatschlucht

 

Mit der Maitour am 21.05.2017 fand einmal wieder eine heimatnahe Wanderung statt. 18 Wanderinnen und Wanderer starteten am Schriesheimer Festplatz und liefen zunächst entlang des Odenwaldrandes, dann hinauf zur Hirschburg und über das Schanzenköpfle weiter zum Schriesheimer Naturfreundehaus. Nach dem Mittagessen ging es durchs Weittal und die Spatschlucht wieder zurück nach Schriesheim. Bei bestem Wetter wurden 14 km zu Fuß zurückgelegt.

07.05.2017 – Turngau-Frühjahrswandertag in Zotzenbach

Die TVL-Frühjahrswanderer im verregneten Odenwald

Ausrichter der Turngau-Frühjahrswanderung 2017 war der TV Zotzenbach. Hierfür erst einmal einen herzlichen Dank der Wanderabteilung für die gute Organisation. Es standen drei Wanderstecken über 5, 7,5 und 10,5 km rund um die Gemeinde zur Auswahl.

Die siebenköpfige TVL-Wandergruppe war die einzige, die sich bei recht lausigem Odenwaldwetter für die lange Variante entschied. Nach gut drei Stunden sehr schöner Wanderung stellten die Wanderinnen und Wanderer durchfeuchtet fest, dass die große Runde wohl eher 12 km lang war. Anschließend ging’s zum Mittagessen samt Rahmenprogramm in die Trommhalle und anschließend wieder nach Hause.

26.03.2017 – Weinbiet

Und wieder einmal Glück mit dem Wetter gehabt… 27 Wanderer und Wanderinnen starteten bei wolkenlosem Himmel vom oberen Meisental aus zum ersten Etappenziel, der Wolfsburg oberhalb von Neustadt. Weiter ging es über den Hoh-Fels und den Bergstein hinauf auf das 554 m hohe Weinbiet. Der Rückweg verlief zunächst in Richtung Gimmeldingen, vorbei an den Resten der Heidenburg und an den Steinbrüchen, dann wieder – nach einer letzten Pause am Wilhelmsplatz – hinüber nach Haardt. Mit 13 km und 350 Höhenmetern bewegte sich die Tour im üblichen Rahmen.

29.01.2017 – Flach, flacher, Kühkopf

Niedrigwasser im Rhein, gefrorener Boden und Windstille: 20 Wanderinnen und Wander fanden am Sonntag, 29.01.2017, ideale Bedingungen vor, um schnaken-, schlamm- und astbruchfrei eine Runde auf einer der größten Altrheininseln drehen zu können.

Los ging es an der Stockstadter Brücke, einem der beiden Zugänge auf das 17 km² große Naturschutzgebiet (der Biedensand hat 5,2 km²), quer über die Insel durch Auwald und Wiesen zum Fähranleger am Neurhein.

Gestärkt nach dem zweiten Frühstück führte die Tour weiter am Nordrand entlang des fast trockenen Altrheins über die andere Brücke nach Erfelden zum wohlverdienten Mittagessen. Nach recht kurzem Rückweg zum Auto – vorbei an der letzten Pferdekopfpumpe zur Ölförderung – waren insgesamt knapp 16 km und sagenhafte 30 Höhenmeter – auf die Brücken und die Dämme ging’s bergauf! – zürückgelegt. Wandern einmal anders…

20.11.2016 – Herbstwanderung im Überwald

Wenn’s im Herbst im Rheingraben nebelig wird, ist der Odenwald mit seinen Wiesen und Feldern der richtige Ort, um die letzten Sonnenstrahlen des Jahres einzufangen.

So starteten am Sonntag, 20.11.2016, insgesamt 25 Frauen und Männer der Wandergruppe in Wald-Michelbach zur ersten Etappe hinauf zur Kreidacher Höhe. Von dort ging es weiter bergauf entlang des Kunstwegs bis auf die Tromm zum einsturzgefährdeten Ireneturm (576 m ü. NN).

Nach der Mittagsrast in der „Schönen Aussicht“ führte der Rückweg durch die Felder zurück nach Wald-Michelbach, das nach guten 12 km wieder erreicht war.

25.09.2016 – Genusswanderung an der Haardt

Wo sollte es  am 25. September 2016 hingehen, wenn nicht an die Haardt?

Los ging’s für die 28-köpfige Wandergruppe des TVL am Friedensdenkmal oberhalb Edenkobens in Richtung Kropsburg. Glück hatten die Wanderinnen und Wanderer nicht nur beim besten Hochsommerwetter Ende September, sondern auch einen der ganz wenigen Tage zu erwischen, an dem die private Burganlage für Besucher geöffnet war. Nach einem wunderbaren Blick von der Burgterrasse führte der Weg weiter, vorbei an der Mariengrotte und dem Dichterhain zur PWV-Hütte An den Fichten, zu neuem Wein, Zwiebelkuchen und Mittagessen.

Nun musste dem Traumwetter Tribut gezollt werden: Gnadenlos voll blieb es trotz Voranmeldung für mache bei besagten Wein und Zwiebelkuchen, da nach eineinhalb Stunden für einige das Essen noch in weiter Ferne war.

Der Rückweg führte über die St.-Martiner Hütte durch das Nachbartal zurück zur Gaststätte am Friedensdenkmal, wo für 15.00 Uhr für den Höhepunkt reserviert war: Schwarzwälder Kirsch. Auch hier war es brechend voll, doch der mitdenkende Wirt hatte unsere Torte zurückgestellt, so dass der Abschluss noch versöhnlich wurde. Mit 10 km und 200 Höhenmetern blieb genug Zeit fürs Gemütliche.

07.08.2016 – Wanderung im Rodensteiner Land

Bei besten Wanderwetter machten sich 29 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde von Neunkirchen auf, zunächst den höchsten hessischen Odenwaldgipfel – die Neunkirchner Höhe (605 m ü. NN.) zu erklimmen.

Nach einer ersten Pause auf dem Gipfel und Besteigung des Kaiserturms ging es weiter den Weinweg bergab und vorbei an der „Freiheit“ zur Ruine Rodenstein.

Gut gestärkt nach dem Mittagessen im Hofgut Rodenstein wurde der Rückmarsch nach Neunkirchen angetreten, mit einem kurzen Abstecher auf den Rindidim (498 m ü. NN.). 12 km mit 400 Höhenmetern legte die Wandergruppe zurück.

29.05.2016 – Dahner Felsenpfad

Ob Braut und Bräutigam, Wacht-, Lämmer-, Schwalbenfels oder die dutzenden anderen Felsen – am Morgen des 29.05.2016 machte sich die elfköpfige Wandergruppe des TV auf in die Südpfalz, um den weit und breit schönsten Wanderweg zu genießen. Nach langer Anfahrt (100 km), 16 km Wandertour, Rucksackpicknick, einigen Felsbegehungen und einer späten Einkehr in der Dahner Pfälzerwaldvereinshütte, wurde am frühen Abend höchst zufrieden die Heimkehr angetreten. Es gab viel zu sehen.

24.04.2016 – Frühjahrs-Gauwandertag in Fürth-Fahrenbach

Leider zeitgleich mit der Lampertheimer Spargelwanderung richtete der SV Fahrenbach 1952 e.V. am vergangenen Sonntag, 24.04.2016, die diesjährige Gau-Frühjahrswanderung aus. Dementsprechend war der TVL lediglich mit sechs Wanderinnen und Wanderern vertreten, die aber dennoch auf den fünf bzw. zehn Kilometern ihren Spaß hatten. Danke SV Fahrenbach!

P.S.: Die weißen Striche auf dem Foto sind Schnee!

20.03.2016 – Auf das Dach der Pfalz

Ein etwas außergewöhnliches Ziel hatte der Wanderwart für die Märzwanderung 2016 ausgesucht: Es ging in die Nordpfalz und zwar auf den Königsstuhl auf dem Donnersberg, den höchsten Punkt der Pfalz (687 m ü. NN.). Die 21-köpfige Wandergruppe – darunter diesmal einige herzlich willkommen geheißene Gastwanderer – lief zunächst vom Bastenhaus aus in Richtung Marienthal, dann dem Mordkammer-Tal und später dem roten Strich folgend hinauf auf den Gipfel. Nach Querung des Plateaus und der mittäglichen Stärkung im Waldhaus stand die Besteigung des Ludwigsturms auf dem Programm, wobei die noch winterlichen Bedingungen dem Ausblick in die Ferne Grenzen setzten. Zurück ging es vorbei an Dannenfels und der Ruine Tannenfels zum Bastenhaus, das nach 12 km und 400 Höhenmetern wieder erreicht war.

31.01.2016 – Hügelgrabwanderung

Die TVL-Wanderabteilung begrüßte am Sonntag, 31.01.2016, das neue Jahr mit der Hügelgrabwanderung rund um Heppenheim. Start war an der Martin-Buber-Schule. Vorbei ging es an der Freilichtbühne und oberhalb von Erbach bis nach Sonderbach. Auf der Ostseite passierten die 14 Wanderinnen und Wanderer den Steinbruch und liefen hinauf auf die Juhöhe. Der Rückweg führte vorbei an den Hügelgräbern auf der Lee zurück zum Ausgangspunkt. Die Wegstrecke betrug 15 km, wobei 550 Höhenmeter bewältigt wurden.

22.11.2015 – Ein Hauch von Winter

Die diesmal 19-köpfige Wanderabteilung des TVL startete am Sonntag, 22.11.2015, unter schon winterlichen Bedingungen von Heppenheim-Scheuerberg aus und lief über die Jägerrast, vorbei am Goldbrunnen bei Oberhambach nach Schannenbach zum Etappenziel „Zum Odenwald“. Die Lokalität wurde nach dem zwischenzeitlichen Einsammeln zweier „verlorengegangener“ Wanderfreundinnen, eines vom Wanderwart verursachten kurzen Abstechers „ins Falsche“ und eines überraschenden Hindernis-Parcours (Baumfällarbeiten) dennoch vollständig und fast pünktlich erreicht. Der Rückweg führte über die Mathildenruhe und den Krehberg (575 m) zurück zum Parkplatz, der nach 12 km erreicht wurde.

27.09.2015 – Sessellift

Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel begab sich eine 17-köpfige Wandergruppe am 27.09.2015 in Richtung Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben in der Pfalz. Und weil es dort den einzigen Sessellift weit und breit gibt, folgte (fast!) zwangsläufig die Fahrt hinauf zur Rietburg.

Nach dem Genießen der grandiosen Aussicht von dort oben über den Rheingraben bis tief hinein in Odenwald und Schwarzwald führte der Weg weiter bergauf auf den Blättersberg mit seinen 605 Metern. Damit war der höchste Punkt des Tages beinahe erreicht. Denn wer wollte, konnte noch weitere 15 Höhenmeter draufsetzen und den Ludwigsturm besteigen. Hier bot sich ein weiteres Mal eine wunderbare Fernsicht, auch nach Westen und südlich bis weit hinein ins Elsass.

Hinab ging es dann über den Kohlplatz ins Edenkobener Tal nach Hüttenbrunnen zum Mittagessen in die Pfälzerwaldvereinshütte. Die Wanderung folgte anschließend auf dem malerischen „Wasserweg“ dem Triefenbach, vorbei am Hilschweiher bis zur Siegfriedsschmiede. Hier begann die zweite Bergetappe, die das Friedensdenkmal samt Waldschänke zum Kaffeetrinken als Ziel hatte.

Hatten bis hierhin die lieben Wanderfreundinnen und Wanderfreunde den Wanderwart auf die Schippe genommen, der in der Einladung von „legendärer“ Schwarzwälder Torte geschrieben hatte, so verstummten etwaige Zweifel schlagartig: Passend zum Kaffee gab’s ein Stück frischeste und beste Schwarzwälder, aus dem so mancher Lampertheimer Konditor drei gemacht hätte. Nachdem sich das Staunen gelegt hatte, die Torte und Kuchen verspeist (oder in der Tupperdose verstaut), Kaffee und neuer Wein ausgetrunken war, stand noch der Rückweg zum Parkplatz an.

Diese Wanderung mit ihren 14 km dürfte lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur wegen der Torte!

26.07.2015 – In den Tiefen des Pfälzerwaldes

Am Morgen des 27. Juli 2015 trafen sich an der TV-Halle elf Wanderinnen und Wanderer um in den tiefsten Pfälzerwald zu fahren. Ziel war der Helmbachweiher bei Elmstein. Von dort ging es vorbei am Cramerfels hinauf zum Treffnix, einer ehemaligen Schießanlage. Leicht bergab wanderte die Gruppe dann ins beschauliche Iggelbach zum Mittagessen in den Pfälzer Hof. Den Stoffwechsel anregend, führte die Wanderung anschließend zunächst steil bergauf zu einem Waldpass, bevor es wieder hinunterging ins Helmbachtal zur Geiswiese mit Ihrem Zeltplatz und Badeweiher. Auf breitem Weg am schattigen Talboden den Bach entlang führte der Ausflug vorbei an zahlreichen Stauanlagen und Forellenteichen zurück zum Ausgangspunkt. 14 km und 320 Höhenmeter waren bewältigt.

05.07.2015 – Nichts für Schattenparker
Das etwas andere „Midsummer Special“ der Wanderabteilung

Geplant war die schönste Wanderung weit und breit – der Dahner Felsenpfad. Doch sommerliche 39 Grad und zahlreiche Absagen ließen es schon erahnen… Immerhin konnte der Wanderwart am morgen des 05.07.2015 noch drei hochhitzefeste Wandersleut’ begrüßen, die Celsius, Ozon und UV trotzten. So ging es dann – sozusagen als Trostpflaster – in den Pfälzerwald hinter Bad Dürkheim zum Saupferch. Das, was der Körper bei dieser Temperatur noch hergab, reichte dann immerhin, die 310 Höhenmeter hinauf zum Drachenfels (570 m ü. NN) in einer knappen Stunde abzuhaken. Vom Westfels führte der Weg zum Südfels mit seiner Drachenkammer. Nach dem zweiten Frühstück auf dem Plateau an einem schattigen Plätzchen wurde dann noch zur Mittagsrast „Lambertskreuz“ eingeschleift, bevor es dann nur noch bergab wieder zum Parkplatz ging. So wurden die 11 km doch noch mit guter Laune und verlustfrei bewältigt.

31.05.2015 – Die Wanderabteilung im Odenwald

Bei richtig schönem Wanderwetter startete am Sonntag, 31.05.2015, die diesmal 21-köpfige Wandertruppe des TVL von Altenbach aus vorbei am Potsdamer Platz hinauf auf den 524 m hohen Eichelberg zur Mannheimer Hütte. Nach einer ersten Rast ging es dann wieder hinunter nach Oberflockenbach zum Mittagessen in die „Rose“.

Gut gestärkt und erst recht gut gelaunt – nach einer Einlage von Anita und Karl – konnten dann die zugeführten Kalorien auf dem Weg nach oben auf den Steinberg wieder verbraten werden. Von dort aus führte die Tour nur noch bergab wieder nach Altenbach, wo ein letzter aber heftiger Gegenanstieg die 12 km und 500 Höhenmeter abrundete.

01.05.2015 – Informative Gemarkungsrundfahrt

Die TV-Wanderabteilung beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder an der Gemarkungsfahrt unseres örtlichen Heimat-, Kultur- und Museumsvereins. Ziel war in diesem Jahr das Unesco Weltkulturerbe „Kloster Lorsch“ und dabei speziell das neu geschaffene Karolingische Freilichtlabor „Lauresham“, das auf einer Fläche von etwas über vier ha errichtet wurde und erst seit Herbst des vergangenen Jahres besichtigt werden kann.

Der Wetterbericht hatte für diesen Tag keine guten Nachrichten parat. Trotzdem fanden sich an der Abfahrtsstelle Parkplatz „Walderuh“ insgesamt 20 Teilnehmer ein, um durch den Wald nach Lorsch zu radeln. Weitere acht Personen fuhren mit dem Auto, um insbesondere auch an der Führung über das weitläufige Freigelände teilzunehmen. Diese vermittelte eindrucksvolle Einblicke in das Leben der Menschen im Frühmittelalter. Die zahlreichen rekonstruierten Gebäudetypen (Grubenhäuser, Pfostenbauten, Ständerbauten) zeigen die Vielfalt der damaligen Wohn- und Stallbauten, wobei auch die verschiedenen Dachdeckungs- oder Wandaufbauformen einschließlich der Einzäunungsarten (Palisaden, Flechtzaun, Zäune) präsentiert werden. Auch die Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände innerhalb der Baulichkeiten sowie im Bereich der Freiflächen geben einen Überblick über das tägliche Leben unserer Vorfahren in einem großen Wirtschaftshof zur Zeit Karls des Großen. Nach der knapp zweistündigen Führung und bei einsetzendem Nieselregen folgte das wohlverdiente Mittagessen in einem Lokal im Stadtkern.

Der Regen begleitete uns leider auch auf die Heimfahrt entlang der Weschnitz. Kurze Aufenthalte gab es am Zusammenfluss der beiden Weschnitzarme mit der dort befindlichen Fischbrücke, an der „Herrenbrücke“ mit dem weitläufigen Vogelschutzgebiet sowie dem ehemaligen Standort des früheren Frauenklosters „Hagen“. In unserem Stadtteil Hüttenfeld besichtigte die Gruppe das technische Denkmal „Alte Verteilerschleuse“, als Rest des ehemaligen Be- und Entwässerungssystems innerhalb der Feldgemarkung von Hüttenfeld. Über den ehemaligen „Panzerwald“ ging die Heimfahrt entlang der Viernheimer Waldgemarkung mit den noch vorhandenen Resten der Sanddünen sowie der Kopie des historischen „Dreimärker“-Steins, der die Grenzen der Gemarkungen Hüttenfeld und Viernheim sowie der einstigen „freien“ Gemarkung Wildbahn markiert. Im Gemarkungsteil Heide (Heidebuckel) informierten wir uns abschließend über den neu geschaffenen Geopunkt „historisches Lampertheimer Spargelhäuschen“. Ein Teil der Gruppe beendete die Radtour im Gerätehaus unserer Freiwilligen Feuerwehr, die zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen hatte.

Das Bildmaterial hat uns Josef Gutschalk zur Verfügung gestellt.

26.04.2015 – Perfektes Wetter beim Gauwandertag

Eine kleine Gruppe von acht Sportlern aus unseren Reihen besuchte am gestrigen Sonntag, 26.04.2015, die Wanderveranstaltung des Turngaus Bergstraße. Der TSV Aschbach hatte u.a. einen neun Kilometer langen Rundweg um das Naturschutzgebiet „Dürr-Ellenbachtal“ angeboten.

Bei perfektem Wanderwetter mussten einige Höhenmeter bewältigt werden, bis die „Olfener Höhe“ erreicht war. Ab hier verlief der Rückweg bei leichtem Gefälle wieder nach Aschbach. Das Mittagessen in der Mehrzweckhalle wurde dann gerne eingenommen.

29.03.2015 – Wanderung rund um die Weilach

14 Wanderinnen und Wanderer ließen sich am Sonntag, 29.03.2015, von der gruseligen Wettervorhersage nicht schrecken und nutzen den Beginn der Sommerzeit, den Wald oberhalb von Bad Dürkheim, Leistadt und Weisenheim am Berg zu durchstreifen.

Startpunkt war der Parkplatz an der Weilach. Vorbei am Wochenendhausgebiet von Leistadt und Laurahütte, war kurz vor halb eins der Ungeheuersee samt PWV-Hütte erreicht. Nach kurzer Stärkung ging es weiter zum Forsthaus Lindemannruhe, über den Bismarckturm und Geiers-Brunnen hinab zum Schlagbaum und von dort auf kurzem Weg ins Schützenhaus im Retzerwald zum Mittagessen, das für 14:30 Uhr geplant war.

Diese vorgerückte Stunde für ein gutes Mahl mit den entsprechenden Sättigungserscheinungen und ein etwas behäbiger Service ließ die Wandergruppe gegen 16:00 Uhr – auch angesichts des immer noch nassen Wetters und des Fußballländerspiels am frühen Abend – zu dem Schluss kommen, die Wanderung hier nach 11 km zu beenden und zum Parkplatz zurückzukehren.

So müssen Kriemhildenstuhl, Kaiser-Wilhelm-Denkmal und Teufelsstein noch etwas auf die TVL-Wanderer warten.

25.01.2015 – Wanderung im Pfälzer Wald

Gimmeldingen – Stabenberg – Am Weißen Stich – Forsthaus Silbertal

Vom Sportplatz in Gimmeldingen marschierte eine Gruppe von 14 Wanderinnen und Wanderern am Sonntag 25.01.2015, bei winterlichen Verhältnissen zunächst eine gute Stunde bergauf zum Stabenberg (496 ü. NN). Bei geschlossener Schneedecke und Sonnenschein zeigte sich die Rheinebene vom kleinsten Turm im Pfälzerwald (4m) aus eher wintertrist.

Eine dreiviertel Stunde später war die Schutzhütte „Am Weißen Stich“ passiert, eine weitere dreiviertel Stunde danach liefen die Wanderfreundinnen und -freunde zum Mittagessen im Forsthaus Silbertal ein.

Gestärkt wurde der gut einstündige Heimweg durch das Gimmeldinger Tal angetreten, wobei wegen Baufällarbeiten und gesperrten Wanderwegs auf die Forststraße ausgewichen werden musste. Nach 14 km war der Parkplatz wieder erreicht.

23.11.2014 – Der Sonne entgegen

Winterwanderung Totenkopf – Forsthaus Heldenstein

TVL-Winterwanderung am 23.11.2014

TVL-Winterwanderung am 23.11.2014

23 Wandersleut‘ trafen sich am Sonntag vergangener Woche, 23.11.2014, an der Jahnhalle und fuhren guter Dinge Richtung Pfälzerwald. Während es in Lampertheim den ganzen Tag grau blieb, kam hinter St. Martin die Sonne heraus, und die Gruppe wurde von einem tiefblauen Himmel auf dem Totenkopf (524m) empfangen.

Vom Parkplatz ging es bei strahlender Sonne leicht bergauf zur „Suppenschüssel“, einer markanten Wegspinne, weiter zum St. Martiner Fronbaum und über den Morschen-Berg (608m) kaum spürbar bergab zur Lolosruhe (573m). Eine Viertelstunde später und nach kurzer Steigung war der Schänzelturm erreicht, mit 613m der höchste Punkt der Wanderung. Von nun ab ging’s bergab zu unserer wohlverdienten Mittagsrast im Forsthaus Heldenstein (477 m). Auf dem Weg dorthin kamen wir an der „Schanze 1“ vorbei, einem denkwürdigen Ort mitten im Wald, an dem sich Ende des 18. Jh. Österreicher und Franzosen gegenseitig massakrierten.

Mit vollem Bauch wanderten wir anschließend auf flacher Strecke zurück zum Totenkopf. Nach elf Kilometern und knapp drei Stunden Gehzeit verabschiedeten sich dann 15 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde Richtung Heimat, während die acht Verbliebenen noch in die Verlängerung gingen und einen Abstecher zur Hellerhütte unternahmen. Nach einer Stärkung in dem sehr schönen Sandsteinbau und weiteren fünf Kilometern erreichten dann auch die „Weitläufer“ bei Anbruch der Dunkelheit den Parkplatz und traten zufrieden die Heimreise an.

26.10.2014 – Herbstwanderung Wachenheim – Eckkopf
Mit guter Laune durch die Pfalz

TVL-Wanderabteilung

TVL-Wanderabteilung

Sein Debüt gab der neue Wanderwart Andreas Pfaff am 26.10.2014 mit einer Herbstwanderung in der Pfalz. 28 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde folgten der Einladung zum Beginn der Winterzeit für die 13 km lange Strecke.

Los ging es beim Alten Sportplatz in Wachenheim mit einer kleinen Aufwärmeinheit hoch zur Wachtenburg. Leider hielt sich der Fernblick vom Turm bei Hochnebel in Grenzen. Dafür nutzten einige Teilnehmer im Burghof eine der letzten Gelegenheiten, bei angenehmen Temperaturen neuen Wein zu probieren. Nach einer guten Stunde bergauf war – vorbei an Odinstal und Grüner Bank – der Eckkopfgipfel (516 m) erreicht. Vereinsausschank und Aussichtsturm – allerdings immer noch mit trüber Fernsicht – luden zum Verweilen und Durstlöschen ein.

Vom höchsten Punkt ging es nun bequem bergab, zunächst in Richtung Rotsteig, später talauswärts Richtung Oppauer Haus, wo nach ebenfalls einer guten Stunde Gehzeit das ersehnte Mittagessen wartete. Beim Verlassen des Naturfreundehauses war endlich der Hochnebel verschwunden und das Blau des Himmels sorgte für gute Laune. Allerdings hatte sich die Sonne schon hinter die Berge verzogen. Die dreiviertel Stunde Rückweg zum Auto entpuppten sich dann noch als guter Verdauungsspaziergang. Alles in allem eine runde Sache.

05.10.2014 – Turngau-Wandertag im Goxheimertal
Wanderung mit internationaler Beteiligung

Wandertag des Turngaues Bergstraße im Goxheimertal

Mit zunächst acht Teilnehmern beteiligten wir uns am vergangenen Sonntag, 05.10.2014, an der Herbstwanderung des Turngaues Bergstraße, die in diesem Jahre vom TV Gorxheim ausgerichtet wurde. Als Ehrengast gehörte unserer Gruppe eine sehr fitte Besucherin aus USA an, die wie alle übrigen Teilnehmer unseres Vereins die 10 km-Wanderstrecke absolvierte und sich in unserem Kreis, insbesondere auch wegen der vorhandenen Englischkenntnisse, sehr wohl fühlte.

Die vom Verein ausgesuchte Wanderstrecke führte durch ein ausgedehntes Waldgebiet mit mehreren wunderschönen Ausblicken, die auch unserem Gast aus den USA die landschaftlichen Schönheiten unserer Bergstraße deutlich machten. Nach einem stetigen Anstieg zum Auftakt der Wanderung, gelangten wir auf überwiegend gut zu belaufende Waldwegen am Hang des Gorxheimer Tales bis zum Rande von Weinheim. Unterwegs konnten wir feststellen, dass der Sturm vor einigen Wochen auch in diesem Waldgebiet Schäden angerichtet hatten, die teilweise noch nicht behoben werden konnten und die Teilnehmer deshalb zum vorsichtigen Überwinden einiger umgestürzter Bäume zwangen. Der Rückweg zum Ausgangspunkt der Turnhalle des TV Gorxheim, immer leicht abwärts, war schnell geschafft, sodass wir uns kurz nach 12:00 Uhr bereits dem wohlverdienten Essen und Trinken zusammen mit weiteren knapp 150 Wanderern aus 12 Vereinen des Turngaues widmen konnten. Veranstalter und Ausrichter waren über die relativ geringen Teilnehmerzahlen in diesem Jahr doch etwas enttäuscht, jedoch war auch der Termin aufgrund des verlängerten Wochenendes nicht sonderlich günstig. Die Zahl unserer Gruppe erhöhte sich allerdings zur Mittagszeit um drei Personen, darunter zwei weiteren amerikanischen Gästen, die zusätzlich mit uns die Gastfreundschaft der engagierten Helfer des ausrichtenden Vereins genossen.

Nach dem guten und preiswerten Essen mit einem anschließenden vielfältigen und ausgezeichneten Kuchenangebot, erfreuten wir uns an verschiedenen turnerischen Vorführungen von Mitgliedern der Oberliga-Turnriege des TV Gorxheim. Insbesondere für eine sehr hochwertige Barrenvorführung spendeten die Besucher gern den verdienten Beifall.

Bei der abschließenden „Siegerehrung“ für die stärksten Vereins-Teilnehmerzahlen, wurde unserem neuen Wanderwart, Andreas Pfaff, ein Weinpräsent überreicht. Es war eine erlebnisreiche Wanderung sowie ein sehr geselliger und fröhlicher Abschluss, der auch den amerikanischen Gästen viel Freude bereitete.

25.08.2013 – Rundwanderung Mörlenbach
Durchwachsenes Wetter im Odenwald

Mit elf Teilnehmern starteten die Aktiven unserer Wanderabteilung am Sonntag, 25.08.2013, die erste Odenwaldwanderung nach den Sommerferien in Mörlenbach. Da in der Gemeinde an diesem Wochenende die „Kirchweihe“ gefeiert wurde, musste die Gruppe ihre Fahrzeuge etwas außerhalb des Ortskerns abstellen. Dadurch bedingt wurde noch ein zusätzlicher Anmarschweg zum Ausgangspunkt notwendig.

Bei bedecktem Himmel und noch regenfrei wurde die abwechslungs- und aussichtsreiche Rundwanderung in Angriff genommen. Bei einem stetigen leichten Anstieg konnte nach ca. 45 Minuten am Rande eines folgenden Waldgebietes eine kleiner See erreicht werden. Nach der Querung dieses Waldgebietes, an dessen Ende im Tal der Mörlenbacher Ortsteil Bonsweiher zu sehen war, ging es eine kleine Strecke auf dem „Odenwälder Kunstweg“ mit verschiedenen Skulpturen einheimischer Künstler. Auf aussichtsreichen Hangwegen kamen unsere Wanderer nach gut einer Stunde in einem weiteren Waldgebiet zu verschiedenen Felsformationen, insbesondere den beiden eindrucksvollen Naturdenkmälern „Bügeleisen“ und „Opfersteine“. Über eine Streuobstwiese und vorbei an einem Tiefbrunnen innerhalb der Gemarkung Albersbach erreichte die Gruppe nach knapp drei Stunden und einsetzendem Regen das Landgasthaus „Zum Kreiswald“, wo die TV-Aktiven zur Mittagsrast angemeldet waren und freundlich empfangen sowie auch sehr gut bewirtet wurden. Wegen der stärker werdenden Regenschauer wurde der Aufenthalt in dem angenehm trockenen Ambiente in der Hoffnung verlängert, dass der Regen nachlassen würde.

Dies war leider nicht der Fall, so dass der Rückweg nach Mörlenbach mit entsprechendem Regenschutz angetreten werden musste. Über den „Albersbacher Streuobstlehrpfad“ und die aussichtsreiche „Laubenhöhe“ ging es hinunter zu dem Ortsteil Groß-Breitenbach. Von hier war es nur noch eine kurze Strecke, zuletzt über den „Kirchweihrummel“, zum „trockenen“ Ausgangspunkt. Insgesamt wurden 14 Kilometer mit einer reinen Gehzeit von ca. 4,5 Stunden bewältigt. Trotz der miesen Witterung auf dem Rückweg war es eine erlebnisreiche und schöne Wanderung.

09.05.2013 – Wanderung an Christi Himmelfahrt
Gauwantertag in Ober-Laudenbach

Am Donnerstag, 09.05.2013, beteiligten wir uns am Frühjahrs-Wandertag des Turngaus Bergstraße, den der TV Ober-Laudenbach ausrichtete. Die Vereinsverantwortlichen hatten jeweilige Rundstrecken über 5 km und 10 km gut ausgeschildert, die gleichermaßen die landschaftliche Schönheit der hessischen Bergstraße zeigten sowie gute Fernsicht auf das Ried und den Odenwald boten. Positiv waren auch die guten Witterungsbedingungen an diesem Tag. Allerdings hatte der starke Regen in der Nacht teilweise den Zustand der Wege etwas beeinträchtigt. Die elf Teilnehmer aus unserem Verein bevorzugten alle die 10 Kilometer lange Wanderstrecke, die abwechslungsreich auf und ab überwiegend durch ein Mischwaldgebiet mit einigen beeindruckende Aussichten führte.

Eine besondere Sehenswürdigkeit war auf der Hälfte der Strecke der legendenumwobene Kreuzberg mit seiner Wallfahrtsstätte, deren Ursprung bis auf das Jahr 1350 zurückgeht. Wir waren recht flott unterwegs, so dass wir kurz nach 12:00 Uhr, also in etwas über zwei Stunden, wieder den Ausgangspunkt erreichten.

In der Sporthalle und auch im Außengelände verköstigten Mitglieder des TV OberLaudenbach die fast 260 hungrigen und durstigen Teilnehmer aus 14 Turngau-Vereinen.

Außerdem wurde ab 13:30 Uhr ein buntes Programm mit schönen Vorführungen, aber auch noch eine umfangreiche und schmackhafte Kuchentheke angeboten. Den Abschluss bildete die Ehrung der teilnehmerstärksten Vereine, wobei unser Verein einen 9. Platz errang, was mit einem essbaren Geschenk honoriert wurde.

01.05.2013 – Einmal rund um Lampertheim
Radwanderung über den „Heimatkundlichen Pfad“

Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns wieder an der traditionellen Gemarkungsfahrt des Heimat-, Kultur- und Museumsverein, wobei diesmal die 20 geschichtlichen Stationen des „Heimatkundlichen Pfads“ innerhalb der Feld- und Waldgemarkung von Lampertheim und Rosengarten abgefahren wurden. Trotz Regenwetter am Vortag, hatten sich insgesamt 37 Radler eingefunden, um die ca. 46 km umfassende Rundstrecke in Angriff zu nehmen.

Vom Heimatmuseum erreichten wir bereits nach kurzer Fahrt in der Nähe des Hollerngrabens den „Burgplatz“, unsere erste Station. Weiter ging es durch das Bruch, über die Feldgemarkung „Heide“ bis nach Neuschloß. In einer großen Schleife durch den Wald fuhren wir zum „Rennweg“ in der Nähe der Trimmstrecke und auf dem „Gescheid“, dem Grenzweg zwischen Lampertheim und Bürstadt, zum Rentnertreff „Kroneberger Eck“. Durch die Feldgemarkung „Böllenruthen“ querten wir die Ostumgehung, fuhren durch das Pfeiffertälchen“ und auf der Ringstraße zur Station „Oberlache“ an der alten B 44.

Damit hatten wir die erste Hälfte unserer Radtour mit ca. 22 km gemeistert und hielten Mittagsrast in einer Gaststätte in der Rosenaustraße.

Gegen 13:30 Uhr radelten wir über die Chemiestraße und den Küblinger Damm zur „Eisernen Hand“ an der Alten Wormser Straße und danach zum „Freischärler Grab“ am Altrhein (Kanal). Auf dem Hochwasserdamm ging es nun zur Wormser Rheinbrücke und von dort entlang der B 47 und dem Industriegleis zum Wohnplatz und der früheren Bahnstation „Lache“. Vorbei am „Köcherlinsbrunnen“ und dem Betriebsgelände der BASF fuhren wir beim Wassersportverein auf den Altrheindamm zum „Bau“ (Biedensandbrücke).

Die Fahrt zum „Kleeblatt“ auf dem Biedensand und durch die Rheinauen ersparten wir uns, da insbesondere der Zustand der Wege infolge der starken Regenfälle im Bereich der Rheinauen, das Fahrradfahren zu einem Abenteuer gemacht hätte. Damit wurde die Fahrtstrecke um ca. drei Kilometer gekürzt. Wir radelten daher auf dem Altrheindamm und später auf dem Weidweg weiter bis zur B 44 beim „Adam-Günderoth-Stadion“. Von dort ging es wieder zum Hollerngraben, wo wir kurz darauf die letzte Station des Heimatkundlichen Pfads“, die „Tuchbleiche“, in Höhe des Feldkreuzes erreichten.

Die insgesamt knapp 44 Kilometer lange Radtour stellte an die Kondition der Teilnehmer, auch aufgrund der teilweise schwierig zu befahrenen Feld- und Waldwege, doch gewisse Anforderungen. Trotzdem war es eine sehr interessante und geschichtlich aufschlussreiche Fahrt innerhalb unserer Gemarkungsgrenzen. Dazu trugen sicherlich die informative Beschilderung an den einzelnen Stationen sowie insbesondere auch die kompetenten Erläuterungen von Herrn Heinrich Karb, dem über 90-jährigen Ehrenvorsitzenden des Heimat-, Kultur- und Museumsvereins, bei.

02.12.2012 – Wandern in der Vorderpfalz
Rundwanderung im Maudacher Bruch

Zu einer Rundwanderung durch das „Maudacher Bruch“ lud unsere Wanderabteilung für Sonntag,02.12.2012, ein. Ausgangs- und Endpunkt unserer letzten Wanderung in diesem Jahr war die „Bezirkssportanlage“ in Ludwigshafen-Oggersheim.

Bei dem Landschaftsschutzgebiet „Maudacher Bruch“ handelt es sich um einen ehemaligen Altrheinarm, der bereits vor über 2900 Jahren entstanden ist. Im 19. Jahrhundert und bis 1920 wurde in diesem Gebiet, ähnlich wie bei uns im „Bruch“, Torf gestochen. Seit 1950 ist das „Maudacher Bruch“ für zahlreiche Freizeitaktivitäten erschlossen. Im Jahre 1980 wurden dort abgelagerte ehemalige Schuttberge (überwiegend Bauschutt aus den Kriegsjahren) rekultiviert. Auf dem ca. 30 m hohen „Monte Scherbelino“ bzw. dem „Michaelsberg“ hat man eine gute Fernsicht, muss aber auch hoch kraxeln.

Bei kühler Witterung mit ein wenig Schneefall kamen wir nach einem kurzen „Anmarsch“ ab 10.45 Uhr in eine typische Riedlandschaft mit entsprechendem sehr alten und teilweise bizarrem Baumbestand sowie vielen Wasserflächen und Gräben. Vorbei ging es an der Ornithologischen Beobachtungsstation und der Fasanerie, die etwas versteckt in dem Waldgebiet liegen und in dieser Jahreszeit bereits geschlossen sind. Nach einem kurzen Irrweg und einigen Diskussionen erreichten die insgesamt 22 Wanderer wieder die vorgesehene Route. Die Ausschilderung und Markierung des Rundweges hatte erhebliche Mängel, so dass manchmal die Wanderkarte und auch die Fantasie gefragt waren. Nach knapp einer Stunde gegen 11.45 Uhr erreichten wir die Vereinsgaststätte des TV Maudach, wo wir beim Mittagessen trocken und warm auf das Schneegestöber im Außenbereich blicken durften.

Der Rückweg ab 13.30 Uhr, mit einer noch sparsameren Markierung, verlief über einen schönen Grüngürtel, vorbei am Schuttberg „Monte Scherbelino“, entlang dem „Jägerweiher“ und „Kreuzgraben“, immer in Sichtweite der Baugrenze der Siedlung „Gartenstadt“ sowie Richtung der BAB 656. Trotz der teilweise verwirrenden Wegeführung aufgrund der zahlreichen Spazier- und Wanderwege sowie der fehlenden Markierungshilfen kamen wir ohne größere Probleme zum „Holz`schen Weiher. Unter Mithilfe eines ortskundigen Mannes, der uns auch noch auf einen Fehler in unserer Wanderkarte aufmerksam machte, gelang es uns die BAB zu queren sowie nach einer kurzen Wegstrecke gegen 15.00 Uhr wieder die Ortsgrenze von Oggersheim und auch unseren Ausgangspunkt zu erreichen. Die Markierungen in dieser wirklich schönen Landschaft sind verbesserungswürdig, aber haben die Wanderung nicht unbedingt negativ beeinträchtigt, da sehr findige Mitwanderer immer wieder dafür sorgten, dass sich Irr- und Umwege in Grenzen hielten.

Diese Wanderung auf fast ebenerdigen Wegen sowie einer weiteren beeindruckenden Landschaft in unmittelbarer Nähe unserer Heimatstadt, zeigte wieder, dass „das Gute doch sehr Nahe liegt“!

28.10.2012 – Wandern an der Bergstraße
Rundwanderung Zwingenberg, Melibokus, Auerbacher Schloss

Trotz dem kurzfristigen Kälteeinbruch mit Schneefall am Tag zuvor, nahmen 18 Wanderer bei kalten, aber sonnigen Witterungsbedingungen, das Wagnis auf sich, den 517 m hohen Melibokus zu „besteigen“. Ausgangspunkt war Zwingenberg, die älteste Stadt an der Bergstraße. Nach einem Gang durch die historische „Scheuergasse“ und den Stadtkern mit den zahlreichen Fachwerkhäusern, ging es ständig aufwärts, mit teilweise schönen Aussichten, eine kurze Strecke durch die Weinberge und bis zum „Melibokus“ durch alten Buchenwald. Dabei konnten wir die Erfahrung machen, dass auch Anstiege an der Bergstraße durchaus eine gewisse Fitness verlangen. Erschwerend kam noch hinzu, dass der Schnee auf der Höhe liegen geblieben war und auch die Feuchtigkeit von den Ästen der Bäume teilweise für Nässe von oben sorgte. Nach knapp 90 Minuten hatten wir die urige und insbesondere trockene Berghütte neben dem Aussichtsturm erreicht. Hier gab es die verdiente Rast und ein einfaches Mittagessen sowie diverse überwiegend warme Getränke.

Erst nach fast zwei Stunden ging es wieder in die Sonne und den Schneematsch, der uns zumindest auf dem ersten Teil des Abstieges durch ein schönes Waldgebiet begleitete und einen sicheren Tritt und Schritt verlangte. Nach gut einer Stunde kamen wir über die Kapelle „Not Gottes“ zum „Auerbacher Schloss“, das an diesem sonnigen Tag insbesondere von motorisierten Besuchern belagert war. Wir verzichteten auf einen Besuch und nahmen sofort die vorletzte Etappe in Angriff. Nach teilweise steilem Abstieg, jedoch ohne Schnee, gelangten wir nach gut 40 Minuten in ein schönes Villenviertel von Auerbach. An dessen Ende und nach einem kurzen Anstieg liefen wir auf dem fast ebenerdigen „Blütenweg“ durch die Weinberge mit beeindruckender Aussicht zurück zu unserem Ausgangspunkt nach Zwingenberg.

Es war mit fast 4 Stunden Gehzeit und einer Strecke von ca. 14 km eine lange Wanderung, die durchaus Kondition verlangte, aber auch zeigte wie schön und abwechslungsreich unsere nähere Heimat ist.

14.10.2012 – Pfalzwanderung
Rundwanderung Hochspeyer, Diemerstein, Ruine Frankenstein

Insgesamt 16 Wanderer nahmen am vergangenen Sonntag gegen 10.00 Uhr in Hochspeyer bei noch guten Witterungsbedingungen die über 13 km lange Strecke in Angriff. Nach einem steilen Anstieg zu Beginn, erreichten wir den Eingang des Diemersteiner Tals. Danach ging es teilweise auf schmalen und einsamen Waldwegen sowie einem obligatorischen Irrweg bis zu dem kleinen Straßendorf Diemerstein. Hier bestaunten die Teilnehmer am Ortsende, die im 19. Jahrhundert erbaute „Villa Denis“ des deutsch-französischen Eisenbahnpioniers Paul-Camille Denis.

Der Ingenieur Denis nahm als Mitglied des Pfälzischen Landrats 1832 am „Hambacher Fest“ teil und machte sich mit der Unterzeichnung des Kaiserslauterer Protestes gegen die Bundesbeschlüsse bei seinem Dienstherren unbeliebt. Er baute nach einer „Auszeit“ in England und Amerika die erste deutsche Eisenbahnlinie Nürnberg-Fürth (1834-1835) sowie 1844-1849 die pfälzische Ludwigsbahn. 1852 wurde er aufgrund seiner Verdienste, insbesondere um den Eisenbahnbau, in den persönlichen Adelsstand erhoben. Er starb am 03.09.1872 in Bad Dürkheim. Heute gehört die Villa der Universitätsstiftung Kaiserslautern und wird überwiegend als Tagungsstätte genutzt.

Über der Villa auf dem Berg befindet sich die Ruine Diemerstein (Spornburg mit Ober- u. Unterburg), die im Jahr 1216 erbaut und im 30jährigen-Krieg zerstört wurde. Auf eine Besichtigung (nur eine Teilbesichtigung möglich) wurde verzichtet, da es sich um einen sehr steilen Aufstieg handelte und das Mittagessen im Gasthaus am Ortsende auf uns wartete.

Nach dem Mittagessen erklommen wir die Ruine Frankenstein auf der gegenüberliegenden Seite des Tales, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und von der eine gute Aussicht auf die nähere Umgebung bestand. Bei bereits einsetzenden leichten Nieselregen nahmen wir den über 7 km langen Rückweg in Angriff. Auf einem fast ebenen Höhenweg über den Schlossberg ging es durch ein ausgedehntes typisches pfälzisches Waldgebiet, wobei der sich verstärkende Regen uns weiter begleitete. Im letzten Teil der Strecke führte uns ein schmaler Pfad bergab zum Ausgangspunkt, den wir nach gut 2 Stunden reichlich durchnässt gegen 16.00 Uhr erreichten. Trotz dem Wettermanko war es eine erlebnisreiche Wanderung und eine Stärkung der Fitness.

23.09.2012 – 13 Lampertheimer beim Gau-Wandertag aktiv

Ausrichter der diesjährigen Herbstwanderung des Turngaus Bergstraße war die TG Biblis. Knapp 200 Wanderer aus 13 Vereinen unseres Turngaus trafen sich um 10:00 Uhr an der dortigen vereinseigenen Sporthalle. Unter ihnen auch 13 Aktive unserer Wanderabteilung, die bei bestem Wanderwetter einen angenehmen und abwechslungsreichen Tag verlebten.

Zur Auswahl standen eine ca. 10 km und eine ca. 6,5 km lange Wanderstrecke, die beide durch die Feldgemarkungen von Biblis und Wattenheim führten. Entlang der „Weschnitz“, vorbei an den beiden Kiesseen, über den weitläufigen und sehr schön angelegten Golfplatz von Wattenheim sowie die typische Riedlandschaft hatte der ausrichtende Verein eine gute Auswahl hinsichtlich der einzelnen Streckenführungen getroffen. Insgesamt 13 Mitglieder unseres Vereins beteiligten sich bei idealen Witterungsbedingungen an dieser Wanderung, wobei drei Teilnehmer sogar mit dem Fahrrad anreisten.

Nach der Wanderung konnte in der Bibliser Jahnhalle das Mittagessen eingenommen werden und der ausrichtende Verein unterhielt seine Gäste mit einem abwechslungsreichen Nachmittags-Programm. In der vorgenommen Vereinswertung belegte der Turnverein mit seinen 13 Teilnehmern den sechsten Rang. Mit insgesamt 26 Teilnehmern stellte der TV Ober-Laudenbach mit Abstand die meisten Teilnehmer. Fazit der Lampertheimer Wanderer, neben der körperlichen Bewegung, zeigte diese Streckenführung, dass auch unsere „flache“ Riedlandschaft durchaus beeindruckend und abwechslungsreich sein kann.

16.10.2011 – Herbstwanderung an der Bergstraße

Der Turngau Bergstraße hatte zu seinem traditionellen Herbst-Wandertag am 16.10.2011 nach Reisen an die Bergstraße eingeladen. Als umsichtiger Ausrichter fungierte der TV Reisen, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Ausgangs- und Zielpunkt war die „Südhessenhalle“ im Birkenauer Ortsteil Reisen.

Zusammen mit den Verantwortlichen sowie dem Bürgermeister von Birkenau konnte der Vertreter des Turngaues um 10.00 Uhr knapp 230 Wanderer aus 17 Vereinen begrüßen, die die gut ausgeschilderten 5km- und 10km-Wanderstrecken in Angriff nehmen wollten.

Neben dem herrlichen Wetter hatten die Verantwortlichen des TV Reisen sehr schöne und aussichtsreiche Wanderstrecken ausgesucht, bei der die Teilnehmer sich, insbesondere auf der 10 km-Route, an den landschaftlichen Vorzügen unserer Bergstraße erfreuen konnten. Im ersten Teil dieser Strecke, an der sich alle Lampertheimer Teilnehmer beteiligten, ging es auf gut zu belaufenden Forst- und Feldwegen teilweise steil aufwärts zuerst auf die „Hornbacher Höhe“ und über die „Rohrbacher Höhe“ sowie die „Mumbacher Höhe“ wieder zurück zum Ausgangspunkt. An diesem sonnigen und klaren Herbsttag ergaben sich großartige Ausblicke auf das obere Weschnitztal mit Lindenfels, auf die Wachenburg über Weinheim und in der Ferne auf Mannheim und den Pfälzer Wald.

Die insgesamt 14 Teilnehmer unseres Vereins erreichten zwischen 12.00 und 12.45 Uhr fit und munter wieder die „Südhessenhalle“, wo alle Teilnehmer von Helfern des ausrichtenden Vereins preisgünstig und organisatorisch lobenswert verköstigt und auch durch ein kleines Programm unterhalten wurden. Fazit: Es war ein schöner Tag.

03.10.2010 – Ober-Ramstadt

3o.11.2008 – Bad Dürkheim

07.10.2007 – Dilsberg

03.12.2006 – Bensheim-Auerbach

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